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Wildbaker meets Tom the Baker. Das ultimative Genussevent!

Mit zwei Bäckermeistern die nicht von der Stange Backen!!!

Wildbaker und deutscher Meister der Bäckermeister Johannes Hirth
Wildbaker und deutscher Meister der Bäckermeister Johannes Hirth

 

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Bäckermeister und Foodspezialist Tom the Baker

Backen und genießen mit L(A)ib und Seele.

Bäckermeister und Wildbaker Johannes Hirth wird gemeinsam mit Bäckermeister und Genussprofi Tom the Baker am Samstag den 06.10.18 und Sonntag den 07.10.18 in Bad Friedrichshall zusammen mit euch ein Genussfeuerwerk zünden!

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Von schwäbischen Dinkelspezialitäten über französische Brotklassiker bis hin zur bayerischen Backkunst. Hier lernst du nicht nur von zwei Bäckermeistern die wissen wo das Brot seine Kruste hat. Hier atmest du die Backstube mit Körper und Geist.

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Direkt am Teig wirst du spüren wie es sich anfühlt ein echter Bäcker zu sein. Das ansetzen von Natursauerteigen, dass fertigen von Quellstücken und Vorteigen und letztendlich das Formen und Backen unserer Brote. Du erlebst jeden Schritt hautnah und das in einer echten Backstube.

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Schneider Ladenbau Hirth’s Brot Café Bäcker Bäckerei Theke Innenarchitektur Architektur Bad Friedrichshall

Als Highlight unserer gemeinsamen Genussreise werden wir bei gemütlichem Beisammensein Vespern und beste Weine genießen. Ein besonderes Sauerteigtasting wird für den krönenden Abschluss unseres Genussabends sorgen. Am nächsten Morgen starten wir direkt rein und heizen die Backstube nochmals richtig an. Der Sonntag bringt dir nicht nur jede Menge frisch gebackenes Brot! Hier ist Platz für all die Fragen die dich rund ums Backen quälen.

Back mit uns wenn du dich traust!

Wo und wann findet das Backevent statt?

Bäckerei & Konditorei Hirth

Poststr. 11

74177 Bad Friedrichshall

 

Backtag 1: Samstag 06.10.18 von 15:00-18:00 Uhr in der Bachstube und ab 19:30 – Genussabend im BrotCafe – Rathausplatz 6 – Bad Friedrichshall

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Schneider Ladenbau Hirth’s Brot Café Bäcker Bäckerei Theke Innenarchitektur Architektur Bad Friedrichshall

Ansetzen von Natursauerteigen und Herstellung von Quellstücken sowie Teigen für die Langzeitführung. Ab 19:30 Uhr startet unser gemeinsamer Genussabend mit Vesper, Wein und Sauerteigtasting. Gemütlicher Ausklang!

 Backtag 2: Sonntag 07.10.18 von 11:00-14:00 Uhr

Aufarbeiten und Backen unserer Langzeitbrote und Zeit für handwerkliche Tricks und alle Fragen rund um deine Schwerpunkte und Probleme. Holt euch Tips vom Profi!

Teilnehmerzahl: max. 16 Personen

Kursgebühr: 250€

Hier geht’s direkt zur Buchung!

 

Weil Backen mehr ist als ein Hobby. Backen ist ein Geschenk für alle Sinne! Tom the Baker

 

Tom’s Pain Cafe‘-Graines: Eine Ode an Frankreich, den Genuss und das Leben!

 

Denkt man an Frankreich, kommen einem direkt drei Sachen in den Sinn. Essen, Wein und Lieben! Auch wenn es etwas klischeehaft klingen mag, Letzteres ist genau das was wir brauchen. Nicht nur um tolle Sachen zu Backen, sondern um überhaupt dazu in der Lage zu sein genießen zu können. Die französische Lebensart ist der Inbegriff für Wertschätzung und Lebens- und Liebensfreude. Hier werden die Prioritäten anders gesetzt. Ganz oben auf der Liste der must-haves stehen nicht etwa Dinge wie tolle Autos, elegante Kleider oder teure Handys. Für solche Eitelkeiten bietet diese Liste keinen Platz. In Frankreich kokettiert man mit reich gedeckten Tafeln voll mit den besten Speisen und Getränken die mit Herzblut und Liebe zubereitet wurden. Allein der Gedanke an diese herrlich echte und unverfälschte Art sein Leben zu Leben, haut diesem furchtbar stressigen und krankhaft erfolgsorientierten Weg den wir Leben nennen, ein riesigen Stock zwischen die Füße. „aime ta vie“

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Was darf auf einer echten französischen Festtafel nicht fehlen? Richtig… Das Brot! Der ein oder andere hat noch immer dieses Scheuklappendenken, Frankreich bestünde nur aus Baguette und Croissant. Weit gefehlt! Die Brotlandschaft und Vielfalt französischer Back- und Brotkultur ist breit gefächert. Ein weit verbreiteter Klassiker ist das „Tourte de Meule“, was zu deutsch heißt „Mühlentorte“. Ein französisches Landbrot das als Hauptzutat ein besonderes französischen Weizenmehl beinhaltet welches in einer Steinmühle vermahlen wird. Dieses Weizenmehl mit dem Namen T80, kommt dem deutschen Brotweizen 1050 noch am nähersten, ist aber qualitativ eine Klasse für sich. Dieses Brot beweist, dass der Sauerteig auch in Frankreich ein Zuhause hat. Auch das „Pain de Campagne“ , ein rustikales Landbrot, hat seinen festen Platz in Frankreichs Brotauslagen.

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Um der boulangerie francaise zu frönen und meinen dortigen Bäckerkollegen den wohlverdienten Respekt zu zollen, habe ich eigens für meine Liebe zu diesem tollen Land ein Brot entwickelt. Ein Brot das all die Dinge verbindet, die Frankreich ausmacht. Zwei besondere landestypische Mehle, Kaffee, Pouliche (ein weicher Vorteig), Saaten und natürlich viel viel Zeit. In Hektik lässt es sich nicht genießen!

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Der Name dieser Kreation lautet „Pain Cafe‘-Graines“!

Ein Brot das sich durch ein überirdisches Aroma und einer wahnsinnigen Geschmackstiefe von vielen seiner Artgenossen abhebt. Grund für diesen intensiven Geschmack und dieses besondere Aroma ist zum einen der Kaffee, der hier komplett das Wasser als Teigflüssigkeit ersetzt hat und zum anderen die knackige Saatenmischung bestehend aus Kürbis- und Sonnenblumenkernen, Sesam und Leinsaat. Der Getreideanteil des Pain Cafe‘-Graines besteht aus den wohl namenhaftesten Mehlen, welche die französischen Müller zu bieten haben. Zum einen wird der Pouliche aus dem Steinmühlenmehl T80 gemischt und zum anderen besteht der Hauptteig aus dem nationalen und offiziellen Baguettemehl T65. Beide in Kombination sind eine unglaublich charakterstarke Basis für mein Brot. Diese Mehle hab ich bewusst gewählt und wenn du beim ersten Bissen in dieses Kunstwerk im Kopf auf der Veranda eines Landhauses in der Normandie landest und dich einfach fallen lässt, wirst du verstehen warum meine Wahl so gefallen ist.

Nun kommen wir zum Teig. Haupttriebmittel dieses Brotes ist ein sogenannter Pouliche oder auch Poolish. Ein Vorteig bestehend aus Mehl und Wasser zu gleichen Teilen und einem winzigen Anteil Backhefe. Diese Vorstufe bietet ganz entscheidende Vorteile. Nicht nur das er die Fähigkeit hat, dass Aroma und die Frischhaltung positiv zu beeinflussen. Obendrein verkürzt er die Knetzeit unseres Hauptteiges und erschafft ein äußerst angenehmes Kau- und Schnittbild des Brotes.

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Nun kommen wir zum Rezept!

Tom’s Pain Cafe‘-Graines:

T80 Pouliche

0,300 Kg T80 Weizenmehl (erhältlich bei bon’gu)

0,300 Kg Kaffee (kalt)

0,002 Kg Hefe

Den Pouliche glatt vermischen und für ca. 8-12 Std im Raum reifen lassen.

Saaten-Quellstück

0,090 Kg Kürbiskerne

0,090 Kg Sonnenblumenkerne

0,050 Kg Sesam

0,050 Kg Leinsaat

0,250 Kg Wasser

Das Quellstück über Nacht im Raum zeihen lassen.

Hauptteig

0,600 Kg T80 Pouliche

0,530 Kg Saaten-Quellstück

0,700 Kg T65 Weizenmehl (erhältlich bei bon’gu)

0,020 Kg Salz

0,008 Kg Hefe

0,320-0,350 Kg Kaffee (kalt)

Gesamtteig 2,178 Kg

Der Teig läuft nun in deiner Küchenmaschine für 8 min im langsamen und für 6 min im schnellen Gang.

Nachdem der Teig fertig geknetet ist, sollte er bestenfalls eine Teigtemperatur von 22°-24°C haben. Dafür kochst du am besten den Kaffee für deinen Teig und den Pouliche einen Tag bevor du dein Brot backen möchtest und stellst ihn über Nacht in den Kühlschrank.

Wenn sich dein Teig zu deiner Zufriedenheit anfühlt und aussieht, stellst du ihn für 6 Stunden in den Kühlschrank. In dieser Zeit faltest du ihn drei mal.

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Nach den 6 Stunden solltest du nun einen stabilen und angenehm duftenden Teig vorfinden der sowohl Stand als auch Kraft besitzt. Jetzt wiegst du dir deine Brote ab. Das Gewicht ist ganz und gar dir überlassen. Ich empfehle eine Einwaage von 0,700 – 1,000 Kg. Nachdem die Teiglinge ihr Gewicht haben, bringst du es mit all deiner Liebe und Leidenschaft in eine runde Form und legst es mit dem Schluß (die offene Seite des Teiglings) nach unten in ein Gärkörbchen.

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Nach getaner Arbeit wäre nun Zeit für ein wohlverdientes Glas Wein oder eben einen Kaffee. Ganz egal was, Hauptsache es schmeckt! Für deine Genusspause hast du jetzt ca. 60-90 min Zeit. In dieser Zeit ist es Sinnvoll, seinen Ofen auf 250°C vorzuheizen und den gusseisernen Topf mit im Ofen Temperatur nehmen zu lassen. Dieser benötigt etwa 45-60 min bis er backbereit ist. Nachdem sowohl du als auch dein Ofen die passende Temperatur haben, stürzt du jetzt deine Brote in den heißen Topf. Deckel drauf und ab geht die heiße Post. 35 min bei 250°C mit Deckel und 28-30 min ohne Deckel bei gleicher Temperatur.

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Der Duft der in diesem Augenblick deine Vier Wände erfüllt, ist der Duft von Vollkommenheit, Liebe und Lebenslust. Im Normalfall sollte das Brot eine Nacht lagern um sich richtig zu entfalten. Ich hab’s brennheiß angeschnitten, einen Schlag beste Bergbutter drauf zerfließen lassen und mich trotz der Gewissheit diesen Kampf mit Butterflecken zu beenden, in einen Himmel aus knackigem Brot und Butter fallen lassen. „Gott ich liebe es Bäcker sein zu dürfen!!“

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Möchtest du einmal mit mir backen um dieses Feeling zu spüren und vom Bäckermeister zu lernen wie’s richtig geht? Dann trau dich und buche direkt hier dein Backevent. Wir backen es gemeinsam!

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Wenn Fremde zusammen Backen, gehen sie als Freunde nach Hause! Tom the Baker

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Tom’s Orangen-Brioche: Eine französische Sünde die sich lohnt!

Was gibt es zur Brioche groß zu sagen? Entweder man liebt sie, oder man vergöttert sie! Die Brioche ist sozusagen das „everybody’s darling“ unter den Süßgebäcken. Die Brioche?… Ja ganz recht! So zart, weich und anmutig wie die Brioche in der tiefe ihrer französischen Seele nun mal ist, kann sie kein Er sein. Von ihr abzubeißen wäre ein Fauxpas sondergleichen. Von der Brioche wird andächtig abgezupft und mit geschlossenen Augen nicht gegessen sondern geträumt. Ein Mund voll Urlaub und Endspannung. Gemeinsam mit bester Butter, fruchtiger Marmelade und einem kräftigen Espresso ist die Brioche die wohl vollkommenste Sünde unseres Planeten.

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Um diese französische Schönheit zu backen, braucht es weder Vorteige noch Quellstücke und auch keine tagelange Vorbereitung. Diese Goldstücke bereitest du in der Früh vor und ziehst sie am Abend frisch aus dem Ofen! Die Brioche gibt es in sämtlichen Formen und Varianten. Als Zöpfe, als Wecken, als kleine Semmeln mit Bällchen auf dem Kopf oder eben in unserem Fall in einer Panettoneform gebacken. Eines haben alles diese süßen Lieblinge gemeinsam. Butter und Eier in rauen Mengen. Dies ist nichts für die Fastenzeit! Das ist französisches Soulfood der Sonderklasse.

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Bevor es ans Rezept geht, tue dir einen Gefallen und zelebriere diesen Backtag. Du erschaffst etwas ganz Besonderes das vom ersten bis zum letzten Schritt genossen werden sollte. Atme die französische Bäckerei ganz tief ein und genieße.

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Tom’s Orangen-Brioche

Rezept:

1,000 Kg T65 Weizenmehl

0,300 Kg Milch kühl (30%)

0,300 Kg Eier (30%)

0,025 Kg Cointreau (2,5%)

0,150 Kg Vollrohrzucker (15%)

0,020 Kg Salz (2%)

0,025 Kg Hefe (2,5%)

Die gesamten Zutaten werden nun bis auf die Butter und die Orangenschale miteinander zu einem glatten Teig vermengt. Der Teig sollte 15 min im langsamen Gang und 2 min im schnellen Gang laufen. In dieser Zeit kannst du die Butter aus deinem Kühlschrank holen und in grobe Würfel schneiden. Auch die Schale einer großen Orange kannst du bereits runter reiben und bereit legen.

Jetzt stellst du deine Küchenmaschine auf eine langsame Stufe und gibst nach und nach

0,400 Kg Butter

Abrieb einer großen Orange

hinzu. Nachdem die Butter sich glatt mit dem Teig verbunden hat und die Orangenschale den Raum mit ihrem mediterranen Duft erfüllt, lässt du deinen Briocheteig weitere 2 min im langsamen Gang und 2 min im schnellen Gang kneten. Jetzt sollte sich ein wollig flaumiger und saftiger Teig entwickelt haben der weder schmiert noch klebt.

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Diesen wunderschönen goldgelb schimmernden Teig deckst du mit einer Folie oder einem Küchentuch ab und lässt ihn für 1 Stunde entspannen. Bevor es ans eingemachte geht, richtest du dir besser ein Schälchen mit Olivenöl her und sorgst für eine saubere und großzügige Arbeitsfläche. Die Panettoneformen stehen auch schon bereit. Nun wiegst du mit deinen geölten Händen, 0,350 Kg schwere Briocheteiglinge ab. Am besten ziehst du den Teig aus dem Kessel leicht hinauf und kneifst ihn zwischen Daumen und Zeigefinger ab. Auf deiner leicht eingeölten Arbeitsfläche formst du deine Schönheiten zu runden Kugeln und lässt sie in die Panettoneformen gleiten.

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Nach etwa 4 Stunden Raumgare oder 10-12 Stunden Kühlschrankgare, hast du nun deine zum Backen fertig gegarten Brioches! Diese streichst du vorsichtig mit deiner Eistreiche ab. Für die Eistreiche verrührst du 1 Eigelb, 2 Teelöffel Milch und eine Prise Salz. Das Salz sorgt für die nötige Fließfähigkeit deiner Eistreiche. Dein Ofen ist bereits fertig auf 200°C vorgeheizt. Streiche jetzt deine Teiglinge ab und schneide sie mit einer scharfen Schere drei mal ein, dass eine Art Blumenmuster entsteht. So kann zum einen der Druck entweichen und zum anderen ist es ein optisches Highlight. Nachdem die Brioche in den Ofen gegeben wurden, stellst du ihn gleich auf 175°C zurück und lässt sie für ca. 20 min  backen bis sie hell und goldgelb glänzen. Hier ist weniger mehr. Backe lieber eine Minute weniger als zu viel. Du möchtest doch eine Brioche die saftig und wollig ist und nicht trocken wie ein Fahrradschlauch.

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Herzlichen Glückwunsch!!!

Deine Brioche ist fertig und wartet nur darauf von dir voller Liebe und Ehrfurcht verspeist zu werden. Wenn du deinen Lieben etwas ganz besonderes gönnen möchtest, dann lade sie einfach zu einem Fest der Genüsse ein. Brioche, Marmeladen, Butter, Kaffee, Wein… ja sogar Käse. Lasst es euch gut gehen und genießt deine Kunstwerke!

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Möchtest du die Kunst des Brioche Backens und noch viele weitere tolle Gebäcke von Bäckermeister Tom the Baker lernen? Dann trau dich und buche hier dein Backevent mit mir. Ich freue mich auf dich!

Gemeinsam Backen und Genießen ist der wohlverdiente Urlaub für die Seele!

Tom the Baker

 

 

Tom’s Vollkorn-Rusticus: Ein ganz besonderes Roggenmischbrot.

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Das gute alte Mischbrot. Ob als Roggen oder Weizenmischbrot, ist dies wohl eines wenn nicht sogar der bekannteste und beliebteste, jedoch leicht verstaubte deutsche Brotklassiker. Der Frankenlaib, dass Paderborner oder das Graubrot. Alle diese nach wie vor beliebten Klassiker sind Mischbrote. Die Einfachheit, der feine neutrale Geschmack und die Genügsamkeit dieser Gattung Brot machen es für annähernd jeden Gaumen bekömmlich.

Um unser geliebtes Mischbrot etwas raus zu putzen  und verdienterweise von seiner leichten Staubschicht zu befreien, hab ich mich ran gemacht um eine ebenso Bodenständige und einfache Rezeptur zu entwickeln. Wichtig war mir, zu 100% Vollkornmehle zu verwenden. Am besten eine innovative und frische Mischung die obendrein noch richtig gesund ist. Meine Wahl viel auf Lichtkorn-Vollkorn-Roggen und Rotkorn-Vollkorn-Weizen. Ich kann nur sagen… genial!!!

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Diese beiden Hauptdarsteller meines Vollkorn-Rusticus harmonieren so unendlich gut zusammen. Nussig, erdig, fruchtig und voll im Geschmack. Diese Prachtstücke bringen die perfekten Knet-, Gar- und Backeigenschaften mit. Auch positiv hervorzuheben ist die wahnsinns Farbe des Rotkornweizens. Die natürlichen roten Farbstoffe (Anthocyane) bleibt während des Backvorganges erhalten und dementsprechend toll zeigt sich das Farbspiel der Porung.

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Die Rezeptur an sich, ins im Grunde nichts weiter als eine Roggenmischbrot-Rezeptur. Zu beachten sind hier speziell die sauberen Parameter der Sauerteigherstellung. Sauerteige aus Vollkornmehlen neigen in der Regel eher zum essiglastigen Aroma. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Sauerteig etwas wärmer zu führen als einen vergleichbaren Sauerteig aus Auszugsmehl. Neben einer kleinen Menge Backhefe, ist der Sauerteig hier unser Haupttriebmittel. Der perfekte Garstand um die Teiglinge in den Ofen zu geben ist an dieser Art Brot besonders schön zu erkennen. Die offene Maserung verrät uns, dass unser Brot nun in den Ofen möchte!

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Rezeptur:

Tom’s Vollkorn-Rusticus

Lichtkorn-Vollkorn-Sauerteig:

0,160 Kg   Lichtkorn-Vollkorn-Roggen

0,140 Kg   Wasser

0,016 Kg   Anstellgut

Den Sauerteig mit 32°C warmen Wasser ansetzen und 16-20 Std. im Raum reifen lassen.

Vollkorn-Rusticus-Hauptteig:

0,300 Kg   Lichtkorn-Vollkorn-Sauerteig (36% Versäuerung)

0,320 Kg   Lichtkorn-Vollkorn-Roggen (75%)

0,160 Kg   Rotkorn-Vollkorn-Weizen (25%)

0,014 Kg   Salz (2,2%)

0,008 Kg   Brotgewürz (1,25%)

0,004 Kg   Hefe (0,6%)

0,340-0,380 Kg Wasser (je nach Mehlqualität) (TA 175-180)

Der Teig sollte mit etwa 30°-32°C warmen Wasser geschüttet werden. So erhältst du eine Teigtemperatur von ca. 28°C. Das sollte bei Teigen mit einem Roggenanteil über 50% stets deine gewünschte Teigtemperatur sein!

Der Teig sollte 8 min im langsamen vermischt werden und anschließend kurz für eine Minute im schnelleren Gang ausgeknetet werden. Du wirst erstaunt sein, wie standhaft ein Teig mit einem 100% Anteil Vollkorn sein kann.

Nach dem Kneten geht es in die kurze Stockgare. 10-15 min reichen hier völlig aus. Der Teig sollte beim Aufarbeiten nicht zu reif sein, da du sonst die schöne Vorarbeit des Sauers und der Hefen zerstören würdest.

Die Stückgare beträgt etwa 60-90 min. Es ist immer davon abhängig wie warm deine Küche ist, welchen Reifestand dein Sauerteig hat und welche Teigtemperatur dein Teig hatte.

Solltest du im Topf backen, empfiehlt es sich diesen für etwa 45 min bei 250°C vorzuheizen. Bei diesen 250°C backst du dein Brot für 35 min mit geschlossenem Deckel und weitere 25-35 min ohne Deckel.

Solltest du mit Bongu’s Schwadomaten arbeiten und dein Brot frei schieben, solltest du deinen Schwadomaten und deinen Ofen mit Backblech auch hier 45 min bei 250°C vorheizen. Der Schwadomat muss zwingend mit aufheizen. Nachdem du deinen fertig gegarten Teigling auf das heiße Backbleck gestürzt hast, drückst du mit Hilfe deiner Spritze ca. 100 ml destilliertes Wasser in deinen Schwadomaten und schließt sofort die Ofenklappe. Nun wartest du 10 min und stellst den Ofen auf 220°C zurück. Bei dieser Temperatur backst du dein Brot für etwa 50-60 min fertig.

e voila! Dein Vollkorn-Rusticus ist fertig und bereit verspeist zu werden. Der Geschmack und das Aroma des vollen Kornes wird dich umhauen!

Möchtest du auch Brot aus deinem eigenen Sauerteig backen oder dich inspirieren lassen und neue Dinge aus der Backstube erfahren?? Dann komm und back mit mir.  Ich zeige dir wie’s geht!

Wähle hier dein Backevent aus.

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Nicht die Rezeptur entscheidet über die Besonderheit deines Brotes, sondern die Liebe mit der du es backst! Tom the Baker

Brot is(s)t nicht gleich Brot!? Warum Profis von Hobbybäckern lernen müssen.

Brot erlebt mittlerweile seid gut zehn Jahren einen richtigen Hype! Eine Art Renaissance kann man sagen. Nicht nur als Fachmann und Bäckermeister sage ich „Gott sei Dank“. Auch als Genussmensch und Brotliebhaber stimmt mich dieser Wandel ziemlich happy und lässt mich positiv in die Zukunft schauen.
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Die Vielfalt der hiesigen Brotlandschaft war nie das Problem. Über 3200 verschiedene Brotsorten sind denke ich selbstredend!?
Die Qualität…
Die über Jahrzehnte immer schlechter werdende Gebäck und Brotqualität und der naive Gedanke vieler alteingesessener Bäcker die meinten eine Monopolstellung im Lebensmittelhandwerk zu haben, ließen den einst so guten Ruf unserer Zunft bröckeln. Aus dem stolzen Bäckermeister von damals, dem Versorger ganzer Gemeinden und Städte ist kaum noch etwas übrig. Das Handwerk ist ein mehlierter Schatten seiner selbst. Im Zuge der Industrialisierung und Automatisierung gerade in der Foodbranche, blieb der kulinarische Anspruch an dem was auf dem Teller landet voll und ganz auf der Strecke. Die Zeit entwickelte sich zum teuersten Rohstoff. Wenn die Zeit so teuer ist, müssen die Abstriche an anderer Stelle gemacht werden. Die verwendeten Rohstoffe müssen billig sein und ihren Zweck erfüllen und das so rationell wie möglich.
Das alles zusammen ist bzw. war das Todesurteil für unseren gesunden Ernährungsverstand. Machen wir uns nichts vor. Was uns schmeckt oder nicht schmeckt bestimmen wir schon lang nicht mehr selber!
Unser wichtigstes und beliebtestes Grundnahrungsmittel ist aktuell im Begriff diesem Wahnsinn die Stirn zu bieten. Zugegeben, es gibt viele professionelle Bäcker die den Weg des „echten“ Brotes immer schon beharrlich gegangen sind. Sie sind allerdings nur ein stolzes Fähnchen im Wind die mit letzter Kraft die Handwerksfahne der Bäcker hoch halten.
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Treibende Kraft für dieses neue Bewusstsein geht von jenen aus, die das Brot eigentlich Kaufen sollten…die Endverbraucher. Um es auf den Punkt zu bringen. Die volle Schnauze der Bäckerkundschaft trieb diese an den heimischen Herd zum selber Backen. Die meist gehörten Argumente waren, „das Brot vom Bäcker schmeckt nicht mehr“, „das Bäckerbrot ist am selben Abend steinhart“, „ich vertrage das Brot von meinem Bäcker nicht mehr“, „der nutzt eh nur Backmischungen“ und und und. Es könnte endlos so weiter gehen. Auch wenn es weh tut…dieser Frust ist keine Einbildung. Daraus resultierte ein stetiger Umsatzeinbruch der Bäckereien. Wer Wert auf erstklassiges Brot legt, backt ab sofort selber! Daheim selber Brot backen werden sich viele Profis neidisch sagen???!!!
Alter!!!!! Die Hobbybäcker hauen mittlerweile Brote in einer Qualität aus ihren Öfen und arbeiten auf einem handwerklichen Niveau, dass einem vor Ungläubigkeit Augen und Ohren abfallen. Der passionierte und ambitionierte Hobbybäcker geht mit einer so unglaublichen Leidenschaft an seine Teige ran. Ein wahrhaft vorbildliches Verhalten!
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Dieser Wille und das Streben nach perfekten Backwaren schlagen sich dementsprechend auf die Kunstwerke die aus dem Ofen kommen nieder. Profibäcker sollten ihren Hobbykollegen weder Neid noch Missgunst entgegen bringen. Wir sollten beginnen voller Vertrauen und Respekt voneinander zu lernen. Kompetenzen zusammenschweißen und stärker werden.
Erfahrungsgemäß ist ein Zusammenschluß von Hobby- und Profibäckern von Erfolg gekrönt.

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Menfred Schellin und Tom the Baker.
Geballte Backkompetenz mit dem Blick fürs Wesentliche!

Brot ist ein fester Bestandteil unserer Kultur und obendrein extrem gesund! Brot ist lecker, Brot verbindet Menschen und Brot macht glücklich. Wer noch weitere Argumente braucht um den entsprechenden Aufwand für tolle Backwaren zu betreiben, dem sei gesagt…
probiere es ein einziges mal und du wirst es verstehen!
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Ich bin stolz und dankbar um jeden einzelnen Hobbybäcker der die Leidenschaft Brot mit mir teilt! Wir können nur voneinander profitieren!
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Diese tiefe Verbundenheit zur Backszene ist ein Hauptgrund für meine Backkurse. Ich freue mich mit euch stets im Austausch zu sein und euch zu unterstützen wo ich kann.
Tom the Backer Backkurse sind Events an denen sich Szene trifft um besser zu werden. Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis…Alle sind willkommen!
Lasst es uns gemeinsam anbacken!

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Backen mit Tom the Baker. Ich freue mich auf dich!!!
Wähle dein passendes Backevent

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Gutes Brot ist mehr als „nur“ etwas zu essen. Brot ist eine Lebenseinstellung!
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Backen mit Tom the Baker. Ein besonderes Event!

Mit meinem handwerklichen know-how und meiner Erfahrung als Bäckermeister werde ich dir in intensiven und interessanten Backevents zeigen wie du das für dich perfekte Gebäck zuhause in die Tat bzw. ins Brot umsetzen kannst!

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Tom the Baker kann nicht nur Brot. Auch süße Sünden gehören zu seinen Stärken.

Die Besonderheit meiner Kurse liegt nicht in trockenen und langen Vorträgen. Wir gehen zusammen direkt an den Teig und legen sofort los. Mein Ziel ist es dir die Angst vor Teigen zu nehmen und deine handwerklichen Fertigkeiten zu pushen. Sicherheit im Umgang mit Teigen und Massen bedeutet Spaß am Backen. Nur wer mit einem fetten Grinsen und voller Freude Backt, kann auch andere mit seiner Kunst beglücken.

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Steffi Grauer vom Kochtrotz-Blog. Nicht nur eine Freundin sondern eine überragende Köchin und Bäckerin!

Mit innovativen Ideen und meinen besonderen gelingsicheren Rezeptentwicklungen sorge ich nicht nur dafür das du in der Lage dazu sein wirst vom Sauerteig bis zum Brot alles allein zu bewältigen, du wirst ein neues Bewusstsein fürs Backen entwickeln. Das Back-Hobby ist weit mehr als kneten und backen! Backen ist ein Lebensgefühl!

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Lass uns zusammen gemeinsam Genießen und die Backstube mit Haut und Haar erleben.

Informiere dich hier auf meiner Seite  und suche dir dein Backevent aus. Ich freue mich auf dich!!

 

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Menfred Schellin und Tom the Baker. Geballte Backkompetenz mit dem Blick fürs Wesentliche!

liebst du das was du tust, wirst du unschlagbar sein! Tom the Baker

 

First Berlin baking Bootcamp 11.05 – 13.05.2018

First Berlin baking Bootcam 11.05 – 13.05.2018

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Tom the Baker kann nicht nur Brot. Auch süße Sünden gehören zu seinen Stärken.

Liebe Freunde des guten Geschmacks.

Einen Tag hat es gebraucht um die so unendlich vielen positiven Eindrücke des ersten Berin-baking-Bootcamps von Manfred Schellin und meiner Wenigkeit zu verdauen. Ich möchte mich im Vorfeld bei allen Teilnehmern, dem Team der Kochbar Berlin und natürlich meinem Freund Manfred Schellin bedanken! Es war mir ein unglaubliches Fest, diese geilen Tage mit euch gefeiert zu haben. Ihr wart großartig!

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Hungrig hat das Berlin-baking Bootcamp sicherlich niemand verlassen. Schweiß wurde jedoch reichlich vergossen! Den außerordentlich mediterranen Temperautren war es geschuldet, dass Schelli, die tollen Teilnehmer unseres Kurses und ich, die Backwaren unter Einsatz aller geistigen und körperlichen Kräfte aus den Öfen gezaubert haben. Alle waren bis unters Dach motiviert und dies spiegelte sich auf die Stimmung ab! Party, Backen und gute Laune…es war richtig was geboten.

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Menfred Schellin und Tom the Baker. Geballte Backkompetenz mit dem Blick fürs Wesentliche!

 

Sfeffi Grauer die mit ihrem Kochtrotz-Blog eine kulinarische Alternativwelt bietet, Dr. Björn Hollensteiner „der Brotdoc“ und Valesa Schell beehrten uns mit Ihrer Teilnahme. Auch Sebastian Marquart, Chefredakteur des Brotmagazines,  ließen sich nicht betteln an diesem Backevent Teil zu nehmen. Diese geballte Kompetenz, gepaart mit meinen geliebten und so aufopferungsvollen Hobbybäckern war mir ein wahres Fest!!! Ihr wart mindestens genauso großartig wie die Gebäcke die wir mit Blut und Liebe gezaubert haben.

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Schwerpunktmäßig drehte sich das Event um den Sauerteig! Champagner-Roggen, Weizen, Ruchmehl, Waldstauden, französiche und italienische Mehle… wir haben einfach mal die ganze Palette an top Mehlen durchgebacken die Bon’gu zu bieten hat. Panettone, Brioche, Roggenbrote, Ruchmehlbrote, Butterkuchen, Baguettes … ja sogar Kaiserschmarrn!!! Wir habens einfach mal fett krachen lassen und die Köpfe und Bäuche unserer tollen Teilnehmer mit allerlei theoretischem und praktischem Inputm gefüttert!

Was soll ich sagen…. Tausend dank an die Kochbar Berlin um Alo Theis und seine Crew. Geiler Job!!! Danke an jeden einzelnen Teilnehmer. Ihr wart der Wahnsinn. Danke an Schelli. You are great my friend!!!!

Die nächste Berlin-Session ist bereits in Planung. We love this shit!

 

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Lerne und du wirst schlauer. Genieße und du fängst an zu Leben! Tom the Baker

Backen! Mein „way of life“

Die Entscheidung das Handwerk des Bäckers zu erlernen, war sicher eine der prägendsten Schritte meines Lebens. Mein nun schon bald zwei Jahrzehnte andauernder Weg, gepflastert mit Brot, Schweiß und Tränen, machte mich „Tom the Baker“ zu dem der ich bin! Handwerkliche Traditionen und Werte, gepaart mit modernen Innovationen die stets dem Zahn der Zeit gerecht werden… Das bin ich! Geile Backwaren… Das will ich! Das schöne daran? Ich lasse dich an jedem meiner Schritte hier in diesem kleinen Brot-Universum teilhaben und gebe bei meinen Backkursen Life-Eindrücke die dir das wichtigste an die Hand geben um dein Brot backen zu können.

iss nicht um satt zu werden, iss um glücklich zu sein! Tom the Baker